Ratgeber Hunde

Hundehütten kaufen – darauf solltest Du achten

Hunde lieben Rückzugsorte, die nur für sie bestimmt und möglichst kuschelig warm sind. Hundehütten sind daher aktuell sehr beliebt, denn sie können sowohl für draußen als auch für den Innenbereich gekauft werden. Es gibt sie in unterschiedlichsten Ausführungen, Größen und Aufmachungen. Welche Hundehütte für Deinen Vierbeiner die beste ist, erfährst Du in nachfolgendem Artikel.

Welche Hundehütte passt zu meinem Hund?

Die Auswahl verschiedenster Hundehütten im Netz ist so groß wie die Rassenvielfalt der Hunde selbst und bereitet so manchem Hundefreund Kopfzerbrechen. Doch dabei lässt sich die Auswahl relativ gut einschränken, denn so wie es preislich Unterschiede zu verzeichnen gibt, so gibt es auch größentechnisch Differenzen. Bei der Wahl der passenden Größe solltest Du zunächst Folgendes beachten:
Die Hütte sollte im Allgemeinen nur ein freiwilliges Zwischendomizil sein und muss daher nicht der Größe eines Hundezwingers entsprechen. Damit sich der Hund aber darin wohl fühlen kann, sollte für eine ausreichende Bewegungsfreiheit gesorgt werden. Miss den Hund vor dem Kauf einer Hundehütte daher aus (Länge und Schulterhöhe). Für das Hundehaus kannst Du nun mit diesen Maßen die passende Größe der Hütte bestimmen.
Die Breite der Hütte sollte einmal die Länge des Vierbeiners sein. Die Länge der Hütte sollte mit 1,2 multipliziert werden, ebenso die Schulterhöhe. Für die Türöffnung muss die Schulterhöhe mal 0,8 berechnet werden. Größer sollte diese nämlich nicht sein, da ansonsten zu viel Wärme aus der Hütte entweichen kann.

Hundehütte aus Holz oder Kunststoff?

Nun sollte die Frage nach dem passenden Material gestellt werden, denn es gibt Hundehütten sowohl aus Holz als auch aus Kunststoff. Wobei Holzhütten immer etwas teurer in der Anschaffung sind, dafür aber auch viel schöner aussehen. Der Vorteil einer Holzhütte ist aber nicht nur die Optik, sondern auch ein optimaler Schutz vor Wind und Wetter, einem natürlichen Schallschutz und einer langen Lebensdauer. Holz ist zwar anfällig für Verwitterung, kann aber mit entsprechender Lackierung und Pflege lange schön aussehen. Der Nachteil vieler Holzhütten liegt in der nicht ganz so einfachen Reinigung. Allerdings lassen sich meist passende und leicht zu reinigende Matten für die Hütte kaufen.

Hundehütte selber bauen oder kaufen?

Wer ein wenig handwerkliches Geschick mitbringt, der kann sich natürlich eine Hundehütte selbst bauen. Allerdings ist der Kauf von Holz und Zubehörteilen oft nicht günstiger als die Fertigbauvarianten. Diese sind nämlich meist in nur wenigen Stunden schnell aufgebaut und lassen sich bei Bedarf auch wieder demontieren und anderweitig aufstellen. Wenn Du Dich für einen Eigenbau entscheidest, so ist das Design natürlich viel vielseitiger zu gestalten. Allerdings gibt es auch bei den Fertighütten sehr viele tolle Modelle. Beispielsweise gibt es Hundehütten mit anschließender Terrasse oder speziellen Futterbehältern.

Was darf eine Hundehütte kosten?

Der Preis einer Hundehütte orientiert sich überwiegend an der Größe und dem Material. Kleinere Hundehütten mit wenig Ausstattung gibt es bereits ab rund 50 Euro zu kaufen. Größere Varianten mit überdachter Terrasse sind ab ca. 200 Euro zu erwerben. Natürlich gibt es auch die Luxusvarianten bereits mit einem wetterfestem Dach, einem Liegerost, isolierten Glasfenstern und einer drei-wandigen vollen Isolierung. Diese Varianten sind dann ab ca. 500 Euro erhältlich und sollten auch ausgegeben werden, wenn der Hund das ganze Jahr über im Freien leben soll. Für einen reinen Sommerplatz im Garten reichen die etwas günstigeren Modelle.

Diese Kaufkriterien musst Du beim Kauf einer Hundehütte unbedingt beachten!

Die Größe und das Material des Hundehauses sind die beiden wichtigsten Kriterien. Bei einer zu kleinen Hundehütte fühlt sich Dein Liebling bedrängt und bei einer zu großen eher verloren. Bei den Hundehütten Experten kannst Du erfahren, wie Du die richtige Größe individuell für Deinen Hund ermitteln kannst. Beim Material empfehlen wir, auf Stoff zu verzichten und lieber aus Holz bestehende Hütten zu kaufen, da diese robuster und wetterbeständiger sind. Eine Möglichkeit wäre es, wenn man eine bereits fertige isolierte Hundehütte kauft, da diese den Hund vor Kälte schützt. Falls Du keinen Garten besitzt und Deinen Hund in der Wohnung halten musst, dann solltest Du auf sogenannte Hundehöhlen zurückgreifen. Diese sind preisgünstiger und leichter unterzubringen, als die großen Hütten.

Bleibt nun nur noch zu hoffen, dass Dein Hund sich für die neue Hundehütte ebenso begeistern kann wie Du. :-)

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