Ratgeber Kleintiere

Die richtige Käfighaltung für kleine Nager

Die richtige Käfighaltung für kleine Nager – Hamster, Mäuse und Co. sind anspruchslos und führen auch mit wenig Pflege ein glückliches Leben? Weit gefehlt! Genaugenommen solltest Du niemals die Bedürfnisse dieser possierlichen Tierchen unterschätzen. Die richtige Kombination aus sinnvoller Beschäftigung und ausreichend vorhandenen Rückzugsmöglichkeiten spielt hier ebenso eine Rolle, wie die Auswahl des passenden Futters. Doch worauf solltest Du eigentlich bei der Ausstattung eines Käfigs für kleine Nager achten?

Die perfekte Größe für die richtige Käfighaltung

Selbstverständlich ist die Größe des Käfigs vor allem davon abhängig, wie viele Tiere Du hier beherbergen möchtest. Als Standard gelten hier Maße von 80cm (Breite) x 50cm (Höhe) x 40cm (Tiefe) für eine Gruppe von vier Mäusen. Am besten entscheidest Du Dich hier immer für einen klassischen Mäusekäfig* mit Gittern und gegen den Kauf eines Terrariums. Dieses weist nicht nur schlechtere Belüftungseigenschaften auf, sondern bietet den Tieren auch nicht die Möglichkeit für zusätzliche vertikale Kletterausflüge.
Die richtige Ausstattung für Hamster, Mäuse und Co.
Kleine Nager haben mehr miteinander gemeinsam als oftmals vermutet wird. Achte sowohl beim Käfig für Hamster als auch für Mäuse bzw. Rennmäuse darauf, dass den Tieren nicht nur ausreichend Rückzugsmöglichkeiten, sondern auch:

  • Optionen zum Klettern
  • ein Laufrad (am besten aus Holz)
  • Näpfe für Wasser und Futter
  • kleine Spielaccessoires wie Röhren (ebenfalls aus Holz)

zur Verfügung stehen. Am besten wählst Du die Näpfe in einer kleineren Größe, so dass sich das Tier nicht in sein eigenes Futter setzen muss. Die meisten eingerichteten Käfige, die Du „fertig“ im Zoolanden kaufen kannst, bieten ausschließlich Elemente aus Plastik an. Diese erweisen sich nicht nur als äußerst instabil, sondern können -gerade für Mäuse und Hamster- oft sehr gefährlich werden, da Kleinteile beim Knabbern gern verschluckt werden.
Extra-Tipp zum Laufrad*: Passe die Größe des Rades unbedingt immer an das Tier an! Ein zu kleines Rad sorgt ansonsten für einen unnatürlich überdehnten Rücken beim Rennen und ist die Grundlage für Haltungsprobleme und Rückenschmerzen.

Die Reinigung der Käfige

Egal, ob Hamster, Maus oder Rennmaus: mindestens einmal in der Woche solltest Du den Käfig Deines Haustieres säubern.
Benutze hierzu unbedingt immer klares Wasser und verzichte auf Reiniger oder Parfüm! Viele Tiere haben eine sensible Nase und reagieren sehr empfindlich darauf, wenn der Eigengeruch ihres Heims verloren geht.

Um für ein wenig Sicherheit im „neu aufgeräumten“ Heim zu sorgen, empfiehlt es sich, immer eine Handvoll altes Streu im frisch gereinigten Käfig zu lassen. Dies stellt keinen hygienischen Fauxpas dar, sorgt jedoch dafür, dass sich das Stresslevel der Tiere schnell wieder normalisieren dürfte.

nager-beschaeftigung

Biete den Nagern ausreichend Beschäftigung!

Vor allem Mäuse und Hamster sind in der Regel nachtaktiv. Verzichte bitte darauf, Deine neuen Haustiere in dieser Hinsicht „umerziehen“ zu wollen. Es entspricht schlicht nicht der Natur eines Hamsters, mittags wach zu sein. Gegen Abend wird dann erst damit begonnen, den Käfig zu inspizieren.

Hier verhält es sich mit den Tieren wie mit den Menschen: immer und immer wieder auf dasselbe Spielzeug zurückgreifen zu müssen, ist langweilig. Biete stattdessen hin und wieder neue Elemente, beispielsweise Spielzeuge* mit leckerem Inhalt, einen größeren Heuballen oder auch leere Toilettenpapierrollen an. Auch ältere Tiere freuen sich immer noch über diese Form der spielerischen Abwechslung.

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